Medieninformationen
Sex-Anzeigen – würdelos und nicht jugendfrei (2011-11-30)
„Pornographischen Darstellungen in Sex-Inseraten sind gegenüber Frauen würdelos und nicht jugendfrei“, ist der Tiroler Nationalrat Josef Auer überzeugt und stellt Anfragen an den Bundesminister für Wirtschaft, Familie und Jugend sowie an die Innen- und Justizministerin.
Eine wesentliche Frage gilt der Darstellung der Frau in der Öffentlichkeit und inwieweit die angefragten Ministerien Handlungsbedarf bezüglich Jugendschutz sehen. Schließlich sind die pornographischen Darstellungen in zum Teil auflagenstarken Tageszeitungen und Zeitschriften abgedruckt. Kinder haben dadurch einen uneingeschränkten Zugang zu Bildern, die in allen anderen Medien einer Zensur unterliegen. Und Medien machen Meinung. In Argentinien sind Sexanzeigen mittlerweile verboten. Die Begründung der argentinischen Regierung ist für Auer plausibel: Sex-Anzeigen „missbrauchen, diffamieren, diskriminieren, entehren, erniedrigen oder bedrohen die Würde der Frauen“. „Darüber hinaus weiß niemand, ob diese Frauen freiwillig oder als Opfer von Menschhändlern unter Zwangsprostitution „Dienste anbieten““, so Auer und fordert wirkungsvolle Kontrollmaßnahmen und eine wesentliche Verbesserung des Jugendschutzes.
Anfrage BMI, Anfrage BMFJW, Anfrage BMJ
Radarmessungen in Gemeinden gegen Raserei im Ortsgebiet
"Zwei Drittel der Unfälle mit Personenschaden passieren (in Österreich) im Ortsgebiet und das in erster Linie aufgrund zu hoher Geschwindigkeit.
Bauliche Maßnahmen sind sehr teuer und oft sogar mit Lärmbelästigung im Wohnbereich (abbremsen und wieder Gas geben) verbunden", sprach sich der Tiroler Nationalratsabgeordnete Josef Auer im Verkehrsausschuss für fixe Geschwindigkeitsmessungen durch Gemeinden als effizienteste Lösung gegen Raserei im Ortsgebiet aus. "Hier geht es nicht um Abzocke sondern um die Erhöhung der Sicherheit, vor allem der schwächeren Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer – Kinder, ältere Menschen, Radfahrerinnen und Radfahrer. Die Bevölkerung weiß ja bald, wo fixe Radarstationen "blitzen" und werden deshalb ihr Tempo auf Dauer drosseln", ist Auer überzeugt. Dann ist das gewünschte Ziel erreicht.
Bundesministerin für Verkehr, Innovation und Technologie Doris Bures hat bereits einen entsprechenden Entwurf in Begutachtung geschickt. "Fragen zur Datensicherheit wurden in zahlreichen Verhandlungen mit den Ländern geklärt, sodass der Umsetzung nichts mehr im Weg steht", ist Auer zuversichtlich, dass die geplanten Maßnahmen wesentlich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit im Ortsgebiet beitragen werden.
Mit der "Kraft des Gemeinsamen" zur ersten Tiroler Gemeinde mit Vollzertifikat als "familienfreundliche Gemeinde" (2011-10-07)
" Wickelgelegenheit im Dorfzentrum, Familienwanderungen auf kinderwagenfreundlichen Wanderrouten, Förderung von Saisonkarten durch die Gemeinde, "Familiendisco" usw. vertiefen das Bewusstsein für Familienfreundlichkeit und Verständnis der Generationen untereinander ", nennt Bürgermeister NR Josef Auer nur einige Aktivitäten, die Radfeld zur ersten vollzertifizierten "familienfreundlichen Gemeinde" in Tirol führten. Im Jahre 2008 erhielt die Gemeinde Radfeld das erste Gütezeichen (Grundzertifikat) verliehen. Dann begann der intensive Weg zur Vollzertifizierung.
Die Übergabe fand am 3. Oktober 2011 auf Schloss Grafenegg in Niederösterreich statt. "Die Auszeichnung ist eine große Anerkennung für uns alle. Viel mehr noch ist es eine Bestätigung, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Mir persönlich ist es wichtig, dass wir allen in den unterschiedlichsten Familienformen ein lebenswertes Umfeld bieten", erklärt Bgm. Josef Auer, der schon am nächsten Projekt, "Radfeld zur gesündesten Gemeinde Tirols zu machen", arbeitet.
„ASFINAG zu Lärmschutzmaßnahmen bereit“
Positive Entwicklung bei Angather LKW-Stellplätzen (2011-09-29)
Auf Intervention von SPÖ-Nationalrat Josef Auer und mit Hilfe tatkräftiger Unterstützung durch LHStv Hannes Gschwentner kommt Bewegung in den Konflikt um zusätzliche LKW-Stellplätze im Bereich der Unterländer Gemeinde Angath, die die ASFINAG errichten möchte. Morgen ist dazu eine öffentliche Diskussion zwischen der Bürgerinitiative, die sich für den Lärmschutz rund um die geplanten Stellplätze stark macht, und Vertretern der ASFINAG bzw. der Politik angesetzt.
PRESSEGESPRÄCH: Reheis, Wechner und Auer - Politik muss den Menschen Sicherheit geben! (2011-09-14)
Soziallandesrat Gerhard Reheis präsentierte mit Bürgermeister/innen Hedi Wechner (Wörgl) und NR Josef Auer den Sozial- und Jugendwohlfahrtsbericht 2009/2010. Besonderes Augenmerk wurde auf Pflege und Jugendwohlfahrt im Bezirk Kufstein gerichtet.
Reheis bot einen Gesamtüberblick zum Bereich Pflege und Betreuung. Mit der steigenden Lebenserwartung steigen auch die altersbedingten Erkrankungen. Bis 2031 werden im Bezirk Kufstein mehr als doppelt so viele über 85-Jährige (3.926) leben. Speziell Demenz ist hier ein wesentliches Thema. Schon heute sind in einigen Pflegeheimen mehr als die Hälfte der zu pflegenden Menschen demenzkrank und bedürfen einer speziellen Betreuung. Bis 2050 wird der Anteil an Demenzkranken allein in Tirol um 163% ansteigen. Trotzdem ist es wichtig, dass die Menschen möglichst lange in ihrer vertrauten Umgebung bleiben können, was bei einer Vielzahl von Demenzkranken und anderen pflegebedürftigen Betroffenen auch der Fall ist.
Im Allgemeinen werden derzeit noch 75% aller zu Pflegenden in der häuslichen Umgebung betreut. Dieser hohe Betreuungsgrad wird jedoch nicht zu halten sein, weil immer mehr ältere Personen "Singles" sind und das soziale Netzwerk fehlt. In diesem Zusammenhang wies die Wörgler Bürgermeisterin Hedi Wechner darauf hin, dass vor Baubeginn des Altenwohnheimes in Wörgl das Haus mit 120 Betten als viel zu groß kritisiert wurde. Jetzt zeigt sich, dass das Limit bereits erreicht ist. Wörglerinnen und Wörgler mussten schon jetzt in anderen Orten untergebracht werden. Hier ist Politik gefragt, um Menschen mit Pflegebedürfnis auch weiterhin einen würdigen Lebensabend zu ermöglichen.
Auer: "Pausen für Pflegende zum Kräfte sammeln" finanziell unterstützen
Bürgermeister NR Josef Auer verwies auf die Situation in seiner Heimatgemeinde Radfeld. Hier bekommt jede zu pflegende Person ab „Pflegestufe-3“ einen Betrag von 10% des Pflegegeldes von der Gemeinde überwiesen. Diese finanzielle Unterstützung dient der Finanzierung einer "Ersatz"-Betreuung (z. B. über den Gesundheits- und Sozialsprengel), damit Pflegende, die unter enormen psychischen und physischem Einsatz Menschen betreuen, eine – wenn auch kurze - Auszeit nehmen können. Diese Auszeit oder Pause kann zum Beispiel für Arzttermine, Behördenwege oder einfach zum "Abschalten", "frei haben" und "Kräfte sammeln" genützt werden. "Nur mit Unterstützung können Pflegende diese verantwortungsvolle Aufgabe (oft neben dem Beruf) erfüllen, ohne selbst gesundheitlichen Schaden zu erleiden", ist Auer überzeugt.
Der Trugschluss, dass Österreich „übersozial“ sei
NR Bgm. Auer verwies auch auf die Tatsache, dass immer wieder davon gesprochen würde, dass Österreich "übersozial" sei. "Ich kenne Personen, die diese Meinung immer wieder lautstark vertreten. Wenn aber in ihrem Familienkreis oder Bekanntenkreis jemand in Not gerät (Not in welcher Form auch immer, z.B. Unfall, arbeitslos, jemand muss ins ein Pflegeheim, etc.), dann sind sie vehement dafür, dass einer solchen Person geholfen werden muss. (Ich natürlich auch!) Die Betroffenen machen dann aber leider oft die Erfahrung, dass wir gar nicht so -übersozial- sind, wie immer wieder verbreitet wird“, beschreibt Auer eine alltägliche Problematik des „übersozialen Österreichs“ und unterstreicht, dass die Ärmsten unserer Gesellschaft nicht vergessen werden dürfen und an der sozialen Sicherheit nicht gerüttelt werden darf.
Reheis: Jugendwohlfahrt und die Zeit „vor Luka“ und die Zeit „nach Luka“
In der Jugendwohlfahrt spricht Soziallandesrat Reheis von einer Zeit "vor Luka" und einer Zeit "nach Luka". Durch diesen an die Öffentlichkeit getragenen Fall wurde die Bevölkerung sensibilisiert, es wird nicht mehr so oft weggeschaut, die Zivilcourage ist angestiegen. Damit steht in Zusammenhang, dass die „Vereinbarungen betreffend die Unterstützung in der Erziehung" seitens der Jugendwohlfahrt allein im Bezirk Kufstein seit 2008 um ein Drittel auf 425 angestiegen ist.
Gemeinsame Forderung: Landesbudget im Sozialbereich nicht unterdotieren
Reheis, Wechner und Auer wiesen gemeinsam auch auf die Notwendigkeit hin, dass das Landesbudget im Sozialbereich nicht unterdotiert werden darf. Es genüge nicht, dass der Landeshauptmann sagt: "es kann im Sozialressort ja umgeschichtet werden". Wenn lediglich umgeschichtet wird ohne die notwendigen Erhöhungen durchzuführen, dann werden in Zukunft Menschen (Behinderte, Jugendliche, zu pflegende ältere Menschen, etc.), die auf Unterstützung und Hilfe angewiesen sind, unterversorgt sein. Gefordert wird deshalb, dass der Landeshauptmann Verantwortung für Finanzierungsmaßnahmen übernimmt, auch, oder vor allem, wenn es um Kürzungen geht. Ansonsten muss der Landeshauptmann sagen, welcher Gruppe er etwas wegnehmen möchte. Die schwächsten der Gesellschaft benötigen die größte Stütze, sei es finanziell oder materiell, sind Reheis, Wechner und Auer überzeugt und richten diesen Appell auch an die Landesspitze.
Kirchbichler GemeindemitarbeiterInnen besuchten das Parlament (2011-09-02)
Großes Interesse an der Gesetzgebung, an der Stätte der Demokratie und an den aktuellen politischen Geschehnissen zeigten die Kirchbichler Gemeindemitarbeiterinnen und Gemeindemitarbeiter, die mit Bürgermeister Herbert Rieder anlässlich eines 2-tägigen Wien-Aufenthaltes das Parlament besuchten. Dabei wurden sie von Nationalratsabgeordneten Josef Auer durch das Hohe Haus geführt. Nach der Besichtigung der Räumlichkeiten des Parlaments rundete eine lebhafte Diskussion im Sitzungssaal den Besuch im Hohen Haus ab.
Foto: NR Bgm. Josef AUER (vorne, 2. von rechts); Bgm. Herbert RIEDER (vorne, 3. von rechts)
Nachhilfeausgaben sind „Schulgeld durch die Hintertür“ (2011-08-02)
NR Josef Auer fordert mehr Ganztagsschulen in Tirol
Als "Einführung des Schulgelds durch die Hintertür" bezeichnet SPÖ-Nationalrat Josef Auer die Tatsache, dass Eltern immer mehr Geld für Nachhilfe ausgeben müssen. Wie eine AK-Umfrage laut PRESSE-Bericht ergeben hat, werden dieses Jahr wohl 127 Millionen Euro für Nachhilfe ausgegeben werden müssen, allein im Sommer werden weit über 30 Millionen Euro an Nachhilfe bezahlt. “Das sind horrende Summen und sie sind in den letzten Jahren stetig gestiegen“, kritisiert Auer.
„Hier gibt es tatsächlich nur eine Lösung: Echte Ganztagsschulen sind die einzige Möglichkeit, den Kindern mit Schwächen oder Förderbedarf während des Jahres die nötige zusätzliche Betreuung zu geben und das Familienbudget zu entlasten. Eine Ganztagsschule in jedem Tiroler Bezirk ist einfach eine Notwendigkeit und schon seit Jahren Ziel der SPÖ, denn Tirol liegt in der Nachmittagsbetreuung weit unter dem Bundesschnitt, “ betont Auer abschließend.
Auer stellt schriftliche Anfrage zu ÖBB-Privatisierungsplänen (2011-07-04)
„Kein weiterer Ausverkauf der besten Kühe im Stall!“
„Sämtliche Privatisierungen von Eisenbahnen in Europa sind „schief gelaufen “ und haben am Ende des Tages der Bevölkerung mehr gekostet als staatliche Unterstützungen je ausgemacht hätten!“, ist Nationalrat und überzeugter Bahnfahrer Josef Auer über die Privatisierungspläne im Finanzministerium verwundert und stellte deshalb eine schriftliche Anfrage an das Finanzministerium.
„England ist das beste Beispiel, wo die Privatisierung der Bahn zu Beginn für die privaten Investoren viel Geld gebracht hat, während der Zustand des „Unternehmens Bahn“ zusehends schlechter wurde. Streiks, Verspätungen und sogar Zugunglücke führten schlussendlich dazu, dass die Bahn wieder um viel Geld verstaatlicht werden musste!“, sagt Auer. Das kostete den englischen SteuerzahlerInnen Milliarden und vor allem mehr als die englische Bahn vorher je an Subventionen erhalten hatte.
„„Know-How“ und Wertschöpfung sowie für die Menschen wichtige, qualifizierte Arbeitsplätze erhalten und die Infrastruktur nutzen – das muss im Vordergrund stehen“, betont der Tiroler Nationalratsabgeordnete, dass ohnehin daran gearbeitet wird, die Bahn noch wettbewerbsfähiger zu machen.
Viele Fragen sind offen, auch betreffend ÖBB-Kraftwerke. „Was wird im Falle einer Privatisierung aus den Kraftwerken, die nicht nur ÖBB-Strom erzeugen sondern vor allem für die Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt in den ländlichen Regionen enorm wichtig sind?“, spricht Nationalratsabgeordneter Josef Auer nur einige der Fragen an, die er gemeinsam mit der Pinzgauer Kollegin NR Rosa Lohfeyer eingebracht hat. (der Text der Anfrage als PDF)
Leistbare Lifttarife für Ortsansässige im Sommer (2011-06-16)
Vorteil für alle Familien, Seilbahnen und Alpinen Vereine
"Wandern und Berge erleben ist IN. Das wird allein in den vielen Angeboten wie Genuss-, Erlebnis-, Winter-, Sommer- und Familienwandern uvm. deutlich. Wichtig ist dem Wanderer ein "Erlebnisgefühl", aber die meisten wollen vor allem ein gewisses Maß an Sicherheit und auch eine dementsprechende Unterkunft. "Daher braucht es gut beschilderte und gewartete Wege sowie gut geführte Hütten", betonte der Tiroler Nationalrat am Mittwoch in der Nationalratssitzung die Bedeutung der Alpinen Vereine und deren umfangreiche, größtenteils ehrenamtliche Arbeit für einen funktionierenden Alpin-Tourismus.
"Viele dieser Bergwanderungen sind z.B. für Familien aber nur schaffbar, wenn mit der Seilbahn zum Ausgangspunkt am Berg gefahren werden kann. Die Fahrten mit der Seilbahn sind aber vor allem für Familien zum Teil unleistbar. Deshalb muss es ein Ziel sein, dass Wanderbegeisterte, die hier wohnen, zu einem günstigen Tarif die Seilbahnen nutzen können", betont Josef Auer eine Möglichkeit, dass zum Beispiel mit einer regional gültigen 5-Tages-Karte, die übers Jahr eingelöst werden kann, einerseits das Bergwandern für Familien und andererseits die Auslastung der Seilbahnen im Sommer erhöht werden würde. Außerdem werden dadurch auch die Umsätze von Schutzhütten verbessert.
Bgm. Georg Karrers Vergleich der Agrargemeinschaftsfrage mit dem Naziregime ist unfassbar und nicht tolerierbar. (2011-06-14)
NR Josef Auer: "Diese Aussage richtet sich in nicht entschuldbarer Weise nicht nur gegen LH Platter sondern gegen die gesamte Tiroler Landesregierung und tritt die österreichische Demokratie und den Rechtsstaat geradezu mit Füßen!
Sehr geehrte Damen und Herren,
zur Aussage von Bgm. G. Karrer: "Den Agrariern wurde ihr Gut zweimal genommen. Einmal unter Hitler und jetzt unter Landeshauptmann Platter.", möchte ich Ihnen folgende Informationen und Stellungnahmen näher bringen:
Dies Aussage vom Langkampfner Bgm. Karrer ist nicht nur gegen LH Platter, sondern gegen die gesamte Landesregierung gerichtet. Denn mit "unter LH Platter" ist natürlich die gesamte Landesregierung gemeint.
Nachdem die Tiroler SPÖ auch in der Landesregierung vertreten ist, richtet sich Bgm. Karrer mit seiner Aussage auch frontal gegen die Tiroler SPÖ. Als Mitglied des Landesparteivorstandes der SPÖ Tirol und als Bezirksvorsitzender der SPÖ des Bezirkes Kufstein weise ich diese Aussagen auf das Schärfste zurück. Die Vorgangsweise, die gesamte Tiroler Landesregierung und damit auch die Tiroler SPÖ in die Nähe des Hitlerregimes zu rücken ist einfach unfassbar!!! Das ist ein Schlag ins Gesicht der österreichischen Demokratie und des österreichischen Rechtsstaates.
Ich erwarte mir (aufgrund vieler Rückmeldungen weiß ich, dass viele so denken), dass unter LH Platter seitens des Landes Tirol Schritte gegen eine solche, mehr als bedenkliche Entwicklung gesetzt werden. Die Agrargemeinschaftsfrage direkt mit dem Naziverbrecherregime zu vergleichen muss Konsequenzen haben!
Darüberhinaus führt Bgm. Karrer mit dieser Aussage auch alle Bemühungen der Tiroler Landesregierung, nämlich, dass die Gemeinde Langkampfen (und viele andere) endlich das ihr zustehende Geld bekommt, ad absurdum. Er tanzt damit der gesamten Tiroler Landesregierung und der gesamten österreichischen Gesetzgebung auf der Nase herum. Nicht nur ich bin gespannt, wie lange er das noch ungestraft tun darf.
Die Hauptschule Rattenberg im Parlament mit NR Mag. Josef Auer (2011-06-08)
Mit Abg. z. Nationalrat Josef Auer erkundeten am 8. Juni die 4. Klassen der HS Rattenberg die Stätte der Demokratie - Das Parlament. "Die SchülerInnen trugen durch ihr Interesse und ihre Aufmerksamkeit zu einem sehr interessanten Gespräch im Nationalratssitzungssaal bei und sammelten erste Eindrücke über das alltägliche Geschehen im Parlament", ist NR Auer überzeugt und bedankte sich bei allen LehrerInnen und SchülerInnen, die der Demokratie als wesentliche Säule unseres Zusammenlebens den notwendigen Stellenwert einräumten und sich für die Führung durch das Hohe Haus während der Wienwoche Zeit nahmen.
Der Musikbezirk Rattenberg und Umgebung vertrat mit den 2 Musikkapellen Stadtmusikkapelle Rattenberg-Radfeld und Marktmusikkapelle Brixlegg Tirol beim Bundesblasmusikfest in Wien
(2011-06-04)
Als Bürgermeister von Radfeld war es mir eine Ehre und sehr freudige Aufgabe beim Auftritt unserer Stadtmusikkapelle Rattenberg-Radfeld und der Marktmusikkapelle Brixlegg beim 32. Bundesblasmusikfest in Wien am Samstag, den 04.06.2011 dabei zu sein.
Die Stadtmusikkapelle Rattenberg-Radfeld spielte am Vormittag vor dem Schloss Schönbrunn ein einstündiges Konzert, das von hunderten von interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern begeistert aufgenommen wurde.
Um 15 Uhr begann der Aufmarsch der Musikkapellen aus ganz Österreich und Südtirol vom Mara-Theresien-Platz zum Wiener Rathaus. Die 2 Musikkapellen vertraten dabei den Musikbezirk Rattenberg und Umgebung für Tirol in würdevoller Weise. Der Musikbezirk feiert ja heuer sein 90 jähriges Jubiläum.
Als Bürgermeister aber auch als Abgeordneter zum Nationalrat bedankte ich mich bei den Musikantinnen und Musikanten für ihren Einsatz.
Bgm. Josef Auer: Walken und Tanzen – Mit Spaß und Bewegung ins Gesundheitsprogramm
(2011-05-13)
"Die Sozialkapitalmessung läuft und die Kursprogramme für mehr Fitness starten", ist Nationalratsabgeordneter und Radfelder Bürgermeister Josef Auer überzeugt, dass jeder Einzelne vom Gesundheitsprogramm "RKM" profitieren kann, egal ob bei den "Gemütlichen Walkern" bei den "Schnellen Walkern" (Start: 19. Mai) oder bei den "Zumba"-Tänzern (Start. 18. Mai).
Das Wichtigste ist, mitzumachen. "Das fällt umso leichter, je mehr Informationen und Begeisterung die Leute haben", ist Bürgermeister Auer zuversichtlich, dass das Interesse und die Teilnahme am "Radfelder Gesundheitsprojekts – RKM" groß sein wird. Internist Dr. Robert Eiter und Bgm. Josef Auer als Projektleiter werden sich mit ihrem Team am Freitag, den 20. Mai um 20.00 Uhr in der Aula der Volksschule Radfeld bei der Auftaktveranstaltung nach einer Präsentation des Projektteams und einem Vortrag von Dr. Eiter über "Gesundheit - Krankheit" einer regen Diskussion stellen.
"Mir ist wichtig, dass wir alle an einem Strang ziehen, um Gesundheit und Gemeinschaft zu fördern. In der Gruppe lässt sich der "innere Schweinehund", den wir alle kennen, leichter überwinden. Deshalb ist mir das Projekt ein großes Anliegen. "Hier geht es nicht um Schnelligkeit und Wettkampf, sondern um GESUNDE Gemeinschaft, GESUNDEN Spaß und GESUNDE Bewegung", betont Bürgermeister Auer das Ziel, miteinander "die gesündeste Gemeinde Tirols" zu werden.
"Sparsamer Umgang mit Energie ist Voraussetzung für Erhalt von Wohlstand und intakter Umwelt" (2011-05-10)
Nationalrat Auer im Gespräch mit Ernst Ulrich von Weizsäcker
Nationalratsabgeordneter Josef Auer nutzte am Rande der Klubtagung in Schwechat die Möglichkeit des Gesprächs über den Erhalt einer intakten Umwelt, Ressourcendenken, Energieverschwendung und der Rolle der Politik in diesen Zusammenhängen mit Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker, Präsident an internationalen naturwissenschaftlichen Universitäten und Bundestagsabgeordneter a. D.
"Ein sorgsamer Umgang mit unserer Energie ist notwendig um Wohlstand, Sicherheit und eine intakte Umwelt zu gewährleisten. Derzeit wird der Markt jedoch von Energie- und Ressourcen-verschwendung geprägt und dadurch die Lebenssituation der Bevölkerung früher oder später verschlechtert", kritisiert Auer, im Zivilberuf Professor für Mathematik und Physik an der Glasfachschule Kramsach, den sorglosen Umgang mit Ressourcen. Dass dies so ist, zeigt für Auer auch der Umstand, dass bisher die Zunahme des Wohlstandes mit der Zunahme des Energieverbrauchs parallel gelaufen ist. Steigender Energieverbrauch stand für steigenden Wohlstand. "Diese Rechnung ist fatal, da die Reserven unserer Natur und Umwelt begrenzt sind. Darauf ist seitens der Politik zu reagieren, weil der Markt alleine die Umwelt als Teil der "Rechnung" nicht mit einbezieht", so Auer und betont die Notwendigkeit, umzudenken und die Energieeffizienz als unser größtes Kraftwerk zu erkennen.
Der Weg einer Lebensphilosophie, die Sparen im Umgang mit Energie und Umwelt in den Vordergrund rückt, ist zielführend und längst überfällig. Vor allem für junge Menschen, die im Wohlstand groß geworden sind, ist das Bewusstsein für begrenzte Ressourcen zu Hause und auch in Schulen weiterhin näherzubringen, um Wohlstand, Sicherheit und intakte Umwelt auch in Zukunft zu erhalten, schließt Nationalratsabgeordneter Josef Auer.
Auer: Sozialkapitalmessung startet Radfelder Gesundheitsprogramm (2011-05-06)
Gemeinschaftskraft stärkt Gesundheit des Einzelnen
"Die Qualität des Zusammenlebens prägt die Menschen einer Gemeinde so weit, dass dadurch Gesundheit, allgemeines Wohlbefinden, Bildung, Sicherheit und nicht zuletzt auch wirtschaftlicher Erfolg eines jeden Einzelnen beeinflusst wird", betont Bürgermeister Josef Auer die Wirkung einer Gemeinschaft. Das Radfelder Gesundheitsprojekt RadfeldKommMit (RKM), das von Bürgermeister Josef Auer initiiert und mit Projektleiter Internist Dr. Robert Eiter sowie einem Projektteam gemeinsam umgesetzt wird, setzt sich zum Ziel, diese Radfelder Gemeinschaftskraft zu nützen. "Dafür ist notwendig, den aktuellen Stand der Dinge zu erfragen um daraus Schritte zu setzen, die uns in Gemeinschaft und somit in Wohlbefinden und Gesundheit stärken", ist der Radfelder Bürgermeister Auer überzeugt, dass damit der Weg zur "gesündesten Gemeinde Tirols" ein erreichbarer Anspruch ist.
"Wichtig ist die Meinung jedes Einzelnen. Dazu werden am 9.5.2011 Fragebögen ("Sozialkapitalmessung") mit Begleittext an alle wahlberechtigten RadfelderInnen zu den Themen "Zusammenleben, Freundschaft, Gemeinschaft und Gesundheit" ausgeschickt. Diese Sozialkapitalmessung wurde erstmals in Österreich ganz speziell zusätzlich auf das Thema "Gesundheit" abgestimmt und diesbezüglich erweitert. NR Bgm. Auer hofft auf eine rege Teilnahme der Radfelder Bevölkerung an der Umfrage und will damit eine möglichst gute Standortbestimmung erzielen, die wiederum Grundvoraussetzung für das Erreichen des Zieles "gesündeste Gemeinde Tirols" ist.
"Gesundheit ist unser kostbarstes Gut. Wir leben in einem Teil der Welt, der viele Voraussetzungen für Gemeinschaft und Gesundheit bietet. Das zu nutzen, sehe ich als meine Verantwortung als Bürgermeister", schließt Bgm. Auer mit der Überzeugung, dass mit dem Radfelder Gesundheitsprogramm (RKM) die Gemeinschaft erfolgreich gestärkt und die Gesundheit nachhaltig gefördert wird.
Auer: Zeugnisdruck in der Volksschule verhindert junge NaturwissenschaftlerInnen (2011-04-08)
Zu wenige NaturwissenschaftlerInnen durch zu frühe Selektion mit 10 Jahren
Im Ausschuss für Forschung, Innovation und Technologie unterstrich der Tiroler Nationalratsabgeordnete Josef Auer und karenzierte Physikprofessor an der Glasfachschule die von Dipl.-Kfm. Dr. Hannes Androsch und Rektor der TU Wien Univ.-Prof. DI Dr. Skalicky hervorgehobene bedenkliche Tatsache, dass immer weniger Studentinnen und Studenten für Naturwissenschaften zu gewinnen sind. Die Ursache dafür liegt im Österreichischen Schulsystem, wo durch zu frühe Selektion verursachter künstlich aufgebauter Notendruck "die Grundlagenforschung" schon in der Volksschule verloren geht.
„Mit dem natürlichen Forschungsdrang, der Neugierde, dem "Fehler machen dürfen", aus Fehlern lernen etc. bringen Kinder alle Voraussetzungen für ein naturwissenschaftliches Studium im Erwachsenenalter mit“, ist Nationalratsabgeordneter Auer überzeugt.„In der vierten Klasse der Volksschule werden die Kinder jedoch in erster Linie anhand des Zeugnisses in verschiedene Schulen selektiert“, so Auer.„Dadurch rückt das Erreichen eines guten Zeugnisses in den Vordergrund der Volksschulzeit, die Schülerinnen und Schüler geraten unter enormen Leistungsdruck, der wissenschaftliche Neugierde und die Bereitschaft zu Versuch und Irrtum blockiert“, erläutert Auer.
„Fällt die viel zu früh angesetzte Selektion weg, können sich Talente und Potentiale ungehindert entfalten und der Motivation zu naturwissenschaftlichen Studien steht nichts mehr im Weg“, sieht Josef Auer in der Umsetzung der „gemeinsamen Schule der 10-14-Jährigen“ einen unumgänglichen Schritt, und erwartet von Kolleginnen und Kollegen jener Parteien, die gegen die "gemeinsame Schule" sind, im Sinne der Zukunft für unsere Schülerinnen und Schüler sowie des Wirtschafts- und Wissenschaftsstandortes Österreich ein Umdenken.
Auer befürwortet Bürgerinitiative "Für mehr Verteilungsgerechtigkeit!- Gerechtigkeit macht stark" (2011-04-07)
Die eingebrachte Bürgerinitiative "Gerechtigkeit macht stark – Für mehr Verteilungsgerechtigkeit!", in der unter anderem "faire Besteuerung der Gewinne, Arbeit entlasten durch Wertschöpfungsabgabe, Vermögenssteuer für private Netto-Vermögen ab einer Million Euro", etc. gefordert werden, wäre unbedingt dem Finanzausschuss zuzuweisen, unterstützt der Tiroler Nationalrat Josef Auer (SPÖ) die Forderung der Bürgerinitiative nach mehr Verteilungsgerechtigkeit.
"Diese mit zahlreichen Unterschriften unterstützte Bürgerinitiative ist ein direktes Signal der Bevölkerung an den Nationalrat, mit Nachdruck an einer höheren Verteilungsgerechtigkeit zu arbeiten", stellt Auer nachdrücklich fest, dass dieses Instrumentarium der direkten Demokratie aufgrund des Widerstandes des Koalitionspartners in der Kenntnisnahme "endet", obwohl es unbedingt dem Finanzausschuss zugewiesen werden müsste.
Auch wenn zwei Drittel der neuen Staatseinnahmen – 4,4 Milliarden Euro der 6,7 Milliarden Euro Mehreinnahmen - bereits aus dem Bereich Banken-, Finanzmarkt- und Stiftungsbesteuerung kommen, darf das Ziel, die Bevölkerung zu entlasten, nicht aus den Augen verloren werden. Bei vermögensbezogenen Steuern sind wir nach wie vor im Schlusslichtbereich des internationalen Vergleichs. "Banken und Finanzmärkte verkraften die Einbußen besser als jemand, der im Monat durchschnittlich 1.100,-- Euro verdient und davon eine Familie ernähren soll", unterstützt der Sozialdemokratische Abgeordnete Josef Auer das Vorantreiben der Verteilungsgerechtigkeit auf höchster politischer Ebene.
Auer zu Telekommunikationsgesetz: Wesentlicher Schritt gegen Telefonkeilerei beschlossen
(2011-04-04)
Mit dem Beschluss der Novelle im Telekommunikations- und Konsumentenschutzgesetz wird unseriösen Werbeanrufen ein weiterer Riegel vorgeschoben. "Der Schutz der Bevölkerung vor unerbetener wie dubioser Telefonkeilerei wird per Gesetz weiter verstärkt", äußert sich SP-Nationalrat Josef Auer in der Nationalratssitzung zur Novelle des Telekommunikationsgesetzes 2003 gegen "Cold Calling", den unerwünschten Werbeanrufen.
Künftig ist eine Rufnummernunterdrückung verboten und ungewünschte, telefonische Vereinbarungen mit Lotterie- und Wettdienstleistern nichtig, auch wenn auf ein unerbetenes Telefongespräch hin ein Vertrag ins Haus "flattert". Tatsache ist, dass der Schutz wesentlich verbessert wird. Ein zusätzlicher, wichtiger Schritt gegen Telefonkeilerei ist für Auer auch die Sensibilisierung der Bevölkerung.
"Vor allem Jugendliche und ältere Menschen sind verstärkt darüber zu informieren, wie sie aus Telefonkeilergeschäften aussteigen bzw. sich wehren können. In diesem Zusammenhang ist der Pensionistenverband zu erwähnen. Hier wird aktiv daran gearbeitet, ältere Menschen über Schutzmechanismen zu informieren, da Werbung heute leider kein Tabu und keine Grenzen zur Privatsphäre mehr kennt", ist der Kufsteiner Mandatar darüber hinaus überzeugt, dass der Telefonkeilerei entgegen aller sonstiger Höflichkeit entsprechend der Aggressivität unerbetener Telefonwerber mit "Auflegen" am effektivsten entgegengetreten werden kann
Auer und Wurm: Volkshochschulen in der Bildungslandschaft unverzichtbar (März 2011)
Die Tiroler SP-Nationalratsabgeordneten Gisela Wurm und Josef Auer überzeugten sich bei der Informationsveranstaltung des Verbandes Österreichischer Volkshochschulen (VÖV) im Hohen Haus über aktuelle Bildungsprojekte der Volkshochschule Tirol. Im Gespräch mit der Zweigstellenkoordinatorin für Tirol Mag. Kerstin Nemec-Seipenbusch wurde das umfangreiche Angebot aus den Bereichen Naturwissenschaften, Sprachen, Gesundheit etc. als unverzichtbarer Teil der Bildungslandschaft für Menschen außerhalb der Ballungszentren diskutiert.
„uni.com – Wissen für alle – Bildungspartnerschaft Tirol“ ist ein junges Projekt der Universität Innsbruck und der Volkshochschule Tirol und beschränkt sich bislang auf Innsbruck. Seit 2007 wird der Bevölkerung mit diesem Projekt über Kurse und Vorträge „Lehre und Forschung“ nähergebracht und daran gearbeitet, diese Veranstaltungen auch auf die Zweigstellen auszuweiten. „Mit dieser Öffnung der Universität wird allen Interessierten die Möglichkeit geboten, sich Wissen im Bereich „Lehre und Forschung“ anzueignen, ohne eine höhere Schulausbildung absolviert zu haben“, sind die Sozialdemokraten Josef Auer und Gisela Wurm nach dem Gespräch mit Projektleiterin Mag. Kerstin Nemec-Seipenbusch überzeugt, dass lebenslanges Lernen auch dadurch unterstützt wird, universitäres Wissen der gesamten Bevölkerung näher zu bringen.
Auer zu Seilbahngesetz: Naturschutz und Seilbahnwirtschaft für Tirol untrennbar (2011-03-01)
Sozialpartnerschaftlicher Konsens bei Seilbahngesetzesnovelle für besseren Arbeitnehmerschutz
Der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer sprach sich in der Parlamentsdebatte am Dienstag zur Seilbahngesetzesnovelle für Naturschutz, Tourismus und Seilbahnwirtschaft in Tirol gleichermaßen aus. Auer unterstreicht, dass Seilbahnprojekte wichtig seien, aber nur in Abstimmung mit den
bestehenden Naturschutzgesetzen. "Schließlich haben die einzelnen Bereiche nur dann positive Wirkung auf die Tourismuswirtschaft, wenn die Natur, in der sich Touristen und Einheimische bewegen, intakt ist", konkretisiert Auer.
Darüber hinaus sei für Auer nicht die Anzahl an Paragraphen, die geändert werden, wichtig, sondern vor allem der Gehalt der Novelle. In diesem Sinne befürwortet Auer die Verbesserung des
Arbeitnehmerschutzes sowie die Beschleunigung von Verfahren. Die Tatsache, dass Verkehrsministerin Doris Bures der Seilbahnwirtschaft die "starke Hand" bietet, bewertet Josef Auer absolut positiv. Dadurch werde eine breite Basis geschaffen, die bei einem tragenden Faktor wie der Seilbahnwirtschaft notwendig sei.
Verletzte Skifahrer: Wikipedia warnt vor Tirols Wahlärzten (2011-02-07)
Werden verunfallte Skifahrer von den Ärzten in Tirol abgezockt?
Das beliebte Online-Lexikon Wikipedia rät zur Vorsicht. Der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer schlägt ebenfalls Alarm: "Verletzte Wintersportler werden in Tirol unfreiwillig Privatärzten zugewiesen." Er stellte bereits drei parlamentarische Anfragen an das Gesundheits- und das Justizministerium.
"In vielen kleinen Skiorten in Tirol gibt es keine Kassenvertragsärzte mehr. Sie sind zudem nicht verpflichtet, über fehlende Kassenverträge Auskunft zu geben. Hier ist Vorsicht geboten." So warnt Wikipedia unter dem Eintrag "Skiunfall" vor Tirols Arztversorgung. Das Internet- Lexikon ist mit 400 Millionen Lesern pro Monat eine der beliebtesten Websites der Welt.
Ungefragt zu Wahlärzten gebracht
Der Tiroler Nationalratsabgeordnete Josef Auer stellte diesbezüglich bereits drei parlamentarische Anfragen. "Immer wieder kommt es in Österreich dazu, dass verunfallte Skifahrer ungefragt und ohne Information seitens der Pistenrettung zu Wahlärzten gebracht werden", heißt es darin. Mehrere Personen seien an ihn herangetreten. Sie wären in Tirol ohne Auskunft von Wahlärzten behandelt worden. Wochen später kam die teure Rechnung.
Solche Fälle sind auch der Tiroler Gebietskrankenkasse bekannt. Direktor Heinz Öhler: "Aber an eine bewusste Zustellung an Wahlärzte glaube ich nicht." Es handle sich um Einzelfälle. Zwingen könne die TGKK oder auch die Ärztekammer die Privatärzte nicht, die Patienten explizit über die Mehrkosten aufzuklären. Ein Hinweis auf einem Schild sei genug. Aber: "Wir wissen, dass sie es trotzdem tun", so Öhler.
Für Artur Wechselberger, Präsident der Tiroler Ärztekammer, grenzen solch öffentliche Warnungen wie auf Wikipedia an Provokation: "In einem Ort wie dem Kühtai mit ganzjährig 30 Einwohnern kann es wirtschaftlich einfach keinen Kassenarzt geben. Wir müssen froh sein, wenn dort Wahlärzte in der Wintersaison arbeiten." Die flächendeckende Versorgung sei dank dieser Ärzte bis in die kleinen Täler hinein gegeben.
Gesundheitslandesrat: "Nicht zuständig"
Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg sieht in dieser Sache für sich selbst keine politische Verantwortung: "Die Zuständigkeit für Kassenverträge liegt bei den Krankenkassen und der Ärztekammer." Zum möglichen Imageschaden durch den Wikipedia- Eintrag nimmt Tilg gar nicht Stellung.
von Manuel Diwosch, Tiroler Krone
Wurm/Auer zu Pisa-Test in Tirol: Nicht länger an überholten Schulmodellen festklammern
(2011-02-02)
Wien (OTS/SK) - Die Pisa-Studie stellt den Tiroler Schulen ein schlechtes Zeugnis aus, so zählen etwa 41 Prozent der Tiroler Buben beim Lesen zu den Risikoschülern. Die zuständige Tiroler
Bildungslandesrätin Beate Palfrader erklärt dazu heute, der eingeschlagene Weg sei der richtige, es brauche nur mehr Frühförderung und Eltern müssten mehr eingebunden werden. Die Tiroler
SPÖ-NR-Abgeordneten Gisela Wurm und Josef Auer appellieren an Palfrader: "Es ist auch in Tirol dringend ein grundsätzliches Umdenken notwendig. Man muss endlich einen reformorientierten
Zukunftsweg im Schulbereich beschreiten und sich nicht auf eine Schulform einzementieren. Es geht um die Zukunft unserer Kinder."
In erfolgreichen Pisa-Ländern gibt es keine willkürliche Trennung von Kindern mit 10 Jahren, sondern eine gemeinsame Schule von 6 bis 14 Jahren. Es wird auf die unterschiedlichen Ausgangsvoraussetzungen der Kinder, ihre Stärken und Schwächen reagiert und innovative Unterrichtskonzepte werden umgesetzt. "Auch für Tiroler Familien soll es mehr ganztägige Schulangebote geben, um die Kinder besser fördern zu können und Beruf und Familie unter einen Hut zu bringen", fordern Wurm und Auer.
"Frau Landesrätin, springen Sie endlich auf den Reformzug von Bildungsministerin Schmied auf, mit mehr Ganztagsschulen, mehr Neuen Mittelschulen, einer neuen Lehrerausbildung und einer modernen Schulverwaltung. Damit auch Tirols SchülerInnen in eine gute und sichere Zukunft blicken können", so Wurm und Auer.
Effiziente Abfallpolitik wichtiger Bestandteil von tragender Umweltpolitik (2011-01-21)
Mehrwegsysteme zur Stärkung der regionalen Wertschöpfung
Der Tiroler Nationalratsabgeordnete Josef Auer spricht sich für den verstärkten Einsatz von Mehrweggebinden aus. "Der große Vorteil von Mehrwegflaschen ist, dass die gesamte Wertschöpfung in der Region bleibt. Wirtschaft und Arbeitsmarkt vor Ort profitieren", erläutert Auer die überwiegenden Vorteile von Mehrwegflaschen.
Nach dem Motto "Ohne Mehrweg(flaschen) werfen wir mehr weg" ist für den SPÖ-Abgeordneten klar, dass Mehrwegsysteme zur Abfallvermeidung und Stärkung des regionalen Arbeitsmarktes gegenüber Einwegsystemen absolut vorzuziehen sind. Der Weg Europas, auf Abfallvermeidung zu setzen, sei parteiübergreifend weiterzugehen.
Für Auer sind in der Abfallwirtschaftsdebatte vor allem die Reduktion von Abfall, Rohstoff- und Energieersparnis, Klimaschutz, Gesundheit, Stärkung der regionalen Wirtschaft und des Arbeitsmarktes zentrale Gründe, sich für Mehrwegsysteme (wieder verwendbare Flaschen aus Glas oder PET) einzusetzen.
NR Mag. Josef Auer zur FTI-Strategie - Mehr Naturwissenschafter und Techniker durch gemeinsame Schule (2010-11-18)
Bildungswegentscheidung mit zehn Jahren viel zu früh – Potential aller Kinder ausschöpfen
Gegen die viel zu frühe Bildungswegentscheidung mit zehn Jahren hat sich heute, Donnerstag, der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer ausgesprochen. "Die viel zu frühe Entscheidung über den weiteren Bildungsweg von Kindern mit zehn Jahren hat viele negative Auswirkungen. Sie ist auch ein Grund für den zu geringen Anteil an Technikerinnen und Technikern sowie Naturwissenschafterinnen und Naturwissenschaftern in der österreichischen Forschung", unterstrich Auer in der heutigen Fragestunde im Parlament an Wissenschaftsministerin Karl die eindeutige Erkenntnis des Rates für Forschung und Technologieentwicklung.
Im Gegensatz zum vorherrschenden Schulsystem sei eine gemeinsame Schule der Zehn- bis Vierzehnjährigen die beste Voraussetzung, um das Potential unserer "exzellenten Kleinen", unserer Kinder, zu erkennen, machte Auer klar. Der SPÖ-Abgeordnete zeigte sich daher darüber erfreut, dass auch die Forschungs-Technologie-Innovations-Strategie (FTI-Strategie) belegt, was längst klar ist: Dass nämlich eine höhere Forscherrate im Technologie- und Naturwissenschaftssektor nur durch Ausschöpfen aller Ausbildungspotentiale, d.h. der Potentiale aller Kinder, erreicht werden könne. Derzeit kämen viel zu viele Kinder vor allem aus sozial schwächeren Schichten unter die Räder, so Auer.
Auer begrüßt Italiens Zusage hin zum Brennerbasistunnel (2010-11-18)
Bestmögliche Verkehrslösung für Tirol gefordert
Abgeordneter zum Nationalrat und Bürgermeister von Radfeld, Josef Auer, ist über die italienische Finanzierungszusage für den Brennerbasistunnel erfreut. Auer begrüßt die Entscheidung Roms als „richtigen Impuls für die Güterschiene".
"Für das geplagte Transitland Tirol ist die Zusage Roms ein wichtiger Schritt hin zu weniger Dreck, Schmutz und Abgase, vorausgesetzt, dass man jetzt nicht locker lässt", ist Auer überzeugt.
Das Gesamtaufkommen auf Tirols Autobahnen ist zu hoch. "AnrainerInnen und VerkehrsteilnehmerInnen wissen ein trauriges Lied darüber zu singen", ergänzt der Tiroler Mandatar mit dem Anliegen, dass das „Güterschwungrad“ endlich in Bewegung kommt und eine „bestmögliche Lösung" umgesetzt wird.
Mehr Chancengleichheit (2010-11-05)
Prof. Mag. Josef Auer, Bgm. von Radfeld und Nationalratsabgeordneter, karenzierter Lehrer für mittlere und höhere Schulen
Genau in jenen Ländern, in denen die Kinder bereits im Alter von zehn Jahren „schulisch auseinander gerissen“ werden, ist der Zusammenhang zwischen dem Einkommen der Eltern und dem Bildungsgrad ihrer Kinder am (weitaus) höchsten. So auch in Österreich! Kurz: Je mehr Einkommen Eltern haben, umso gebildeter sind ihre Kinder! Nur durch eine gemeinsame Schule für alle 10- bis 14-Jährigen kann die Chancengleichheit angehoben werden.
Nur ein paar plausible Argumente:
- In Südtirol gibt es die gemeinsame Schule schon sehr lange und die Ergebnisse sind ausgezeichnet. Die konservativen Argumente wie z.B. „Einheitsbrei“, „leistungsfeindlich“ usw. stimmen nicht und sind nur dazu da, um die Bevölkerung zu verunsichern und den derzeitigen Zustand (Besitzstand) zu verteidigen.
- In jenen Regionen, in denen fast alle Kinder in eine Hauptschule und nicht ins Gymnasium gehen (z.B. Zillertal), ist die HS eine echte gemeinsame Schule der 10- bis 14-Jährigen und bringt sehr gute Ergebnisse. In Ballungsräumen aber wird die HS ausgedünnt und die Ergebnisse sind statistisch schlecht. Dort fehlt eine echte Chancengleichheit! Das ist sowohl menschlich wie auch volkswirtschaftlich abzulehnen!
- Wenn Kinder erst mit 14 oder 15 Jahren in eine weiterführende Schule gehen, dann bleiben sie länger in der unmittelbaren Umgebung, werden nicht so früh aus den (Dorf-, Freundes-, Vereins-, …) Strukturen gerissen. Das wäre auch familienfreundlich!
- Das Argument „es braucht Wahlfreiheit“ ist unehrlich, denn „echte Wahlfreiheit“ haben nur Kinder aus besseren Verhältnissen.
- Durch die frühe Selektion entsteht bereits in der Volksschule ein Leistungsdruck, der für Kinder dieses Alters pädagogisch völlig falsch ist und die Leistungen verschlechtert.
NR Mag. Josef Auer zu: Nationalparks als Naturlokomotive für Österreichs gesamten Tourismus (2010-10-13):
Die Österreichischen Nationalparks geben Österreich „Naturkompetenz“, das ist die Zukunftsperspektive für einen nachhaltigen Tourismus nicht nur in den Nationalparkgebieten, sondern in ganz Österreich. Das gibt Österreich einen großartiger Wettbewerbsvorteil, den es auszubauen gilt.
Dazu müssen die Erfahrungen der verschiedenen Parks ineinander fließen, es muss auf breiter Basis eng miteinander kooperiert werden. Trotz der völlig unterschiedlichen Konzeptionen der 6 Nationalparks, sind aber auch viele Gemeinsamkeiten vorhanden. Diese gilt es durch die Task Force klar und deutlich herauszuarbeiten und dadurch eine klare Werbelinie für alle Nationalparks und damit für Österreich insgesamt zu erreichen.
Für den Bürgermeister und NR-Abg. Mag. Josef Auer liegt es auf der Hand, dass in der Nationalparkidee noch viel Kraft schlummert, die gesamtösterreichisch eingesetzt werden muss. Diese Naturlokomotive braucht noch mehr Dampf! Österreich befindet sich in einem harten internationalen Wettkampf um jeden einzelnen Gast, daher müssen wir jetzt die Weichen für die Zukunft stellen.
Bereits jetzt lukrieren die Nationalparkgemeinden knappe 400 Millionen Euro an Wertschöpfung und knappe 40% dieser Einkommen kommen von Gästen die ausschließlich der Nationalparks wegen gekommen sind.
NR Mag. Josef Auer zu: Volksanwaltschaftsbericht zeigt - Österreich ist weder "übersozial" noch eine soziale "Hängematte" (2010-09-24)
Soziale "Hängematte" und "übersozial" sind für den Tiroler Sozialdemokraten Josef Auer nach der aktuellen Nationalratssitzung Begriffe, die im Volksanwaltschaftsbericht keine Bestätigung finden.
Vielmehr geht für den Radfelder Bürgermeister aus dem Volksanwaltschaftsbericht hervor, dass "diese Einrichtung einen tragenden Pfeiler darstellt, der die Menschen wenigstens zum Teil unterstützen kann". "Eine unzureichende Anzahl an Betten für Kinder und Jugendliche nach Krebstherapien, Pflegegeldeinstufungen von behinderten Kindern oder psychisch Kranken ohne dem Heranziehen von entsprechenden Fachärzten, die katastrophalen Zustände der Unterkünfte von Grundwehrdienern sind nur einige Beispiele, die verdeutlichen, wie viele Menschen in unserem Land wirklich Hilfe benötigen und wahrlich nicht in einer Hängematte liegen", schließt der Sozialdemokrat Josef Auer.
NR Mag. Josef Auer zu: "Schule darf nicht verländert werden - Aussagen von LH Niessl sind kontraproduktiv" (2010-08-25)
"Kinderinteressen über Parteiinteressen und echte Chancengleichheit"!
Die Aussagen von LH Niessl, dass in Zukunft die Länder für die Lehrer (und damit für die Schulen und damit für die Zukunft unserer Kinder und Jugendlichen) zuständig sein sollen, zeigen, dass es den Ländern leider nur um die Macht geht. Dabei wird versucht, dies der Bevölkerung damit schmackhaft zu machen, dass man ja schließlich nur "vor Ort" genau Bescheid weiß.
Die Länder wollen noch mehr Macht über Lehrer und Schulen und gefährden damit die Zukunft der Kinder und Jugendlichen. Genau das muss verhindert werden. Schule muss (so weit wie möglich) "politikfrei" sein. Wenn die Kompetenzen für die Schulen nur mehr in Länderkompetenz liegen würden, dann ist dem direkten Einfluss der Politik noch mehr Tür und Tor geöffnet. Wenn LH Niessl solche Forderungen aufstellt, dann leistet er der ÖVP Politik, die keine echte Chancengleichheit anstrebt, leider Vorschub.
Jeder Mutter und jedem Vater muss klar sein, dass es für die Bildung und Entwicklung der Kinder unabdingbar ist, dass die Rahmenbedingungen gerecht und zukunftsorientiert ausgerichtet sind. Nur so gibt es echte Chancengleichheit und nur so können deutlich mehr Kinder aus unteren Gesellschaftsschichten auch nach "oben" kommen. Z.B. darf bei der Bestellung der Direktorinnen und Direktoren nicht die Nähe zu einer Partei entscheiden, sondern einzig und allein die pädagogische und die soziale Kompetenz. Warum gibt es wohl in Tirol im weiterbildenden Schulbereich nur DirektorInnen mit ÖVP-Nähe? Soll es im Burgenland umgekehrt werden?
Wir brauchen Schulen und Lehrer, die nicht von Privilegienseilschaften (egal ob Schwarz, Rot oder Blau,…..) abhängen, wir müssen verhindern, dass es 9 verschiedene Schulorganisationen gibt, die alle ihr eigenes "Schulsüppchen" kochen. Wir brauchen aber sehr wohl mehr Schulautonomie und mehr Verantwortung direkt am Schulstandort in Bezug auf Unterrichtsgestaltung und Personalauswahl, das aber eingebettet in einheitliche bundesgesetzliche Regelungen unter einheitlichen Vorgaben und nicht, dass die Schulen in der Geiselhaft der Landeskaiser und ihres Netzwerkes festsitzen.
NR Mag. Josef Auer zur gemeinsamen Schule als Basis für Lebenslanges Lernen (2010-05-18):
"Es darf nicht vom finanziellen Stand der Eltern abhängen, ob Kinder eine höhere Bildung erreichen können oder nicht. Oft bleiben Talente verborgen. Der Notendruck in der Volksschule wirkt in dieser Hinsicht leistungshemmend", betont SP-Nationalratsabgeordneter Josef Auer in der gestrigen Nationalratssitzung, dass die positive Einstellung zu lebenslangem Lernen in der Pflichtschule seinen Ursprung hat.
Freude am Lernen fördern – Eigenständige Entscheidung mit 14
Kindern in der Schule die von Haus aus vorhandene Freude an Neuem zu erhalten und Talente zu fördern, ist ein Weg zur echten Wahlfreiheit bezüglich Bildung", ist der Radfelder Bürgermeister und SP-Nationalratsabgeordnete Josef Auer von der angeborenen Experimentier- und Lernfreudigkeit von Kindern überzeugt. „Eine gemeinsame Schule für alle Kinder von 6 bis 14 Jahren bietet alle Voraussetzungen, Kinder so weit in der Persönlichkeitsbildung und Wissensansammlung zu begleiten, dass sie mit 14 selbst entscheiden können, welchen Bildungsweg sie weiter gehen wollen“, so Auer.
„Derzeit entscheidet letztendlich die Volksschullehrerin oder der Volksschullehrer als einzige Person, ob ein Kind mit 10 Jahren ins Gymnasium oder in die Hauptschule kommt. Und das bei einer durchschnittlichen Lebenszeit von ca. 80 Jahren", so der Abgeordnete. Auer ist überzeugt, dass die Standorte der Neuen Mittelschule in Wörgl und Kundl die Bestätigung bringen werden, dass ein gemeinsamer Weg der bessere ist und eine Entscheidung am Ende der Volksschule mit 10 zu früh ist.
NR Mag. Josef Auer zur Nutzung der Schifffahrt als ökologisch sinnvolle Alternative (2010-05-17):
Josef Auer, Tiroler Nationalratsabgeordneter der SPÖ, setzt sich klar für Alternativen zum Gütertransport mit LKWs ein. Auer befürwortete bei der gestrigen Sitzung des Nationalrats eine sinnvolle ökologische Nutzung der Binnenschifffahrt und unterstützte die Unterzeichnung des Europäischen Übereinkommens über die Hauptbinnenwasserstraßen von internationaler Bedeutung.
Ganz klar setzt er sich für ein Umdenken ein, denn "Der Transport mit dem Schiff ist umweltfreundlich, das kann wohl kein vernünftiger Mensch bestreiten. Die Bahn verursacht nur ein Drittel der Energie und Emissionen der LKWs, Schiffe überhaupt nur ein Viertel." Für Auer ist klar: " Der Güterverkehr auf der Straße muss reduziert werden, das hat für mich höchste Priorität! Die Nutzung der Schifffahrt ist eine Alternative und daher ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz."
Auer gibt zu bedenken, dass die Lärmbelastung für Anrainer vergleichsweise gering ausfällt. Ein LKW- Tonnenkilometer verursacht ca. 2,5-mal so viele Infrastruktur-, Unfall- und Umweltkosten wie ein Schiff. Auer verweist auf das bisher brachliegende Potential der Binnenschifffahrt. Man schätzt, dass auf der Donau nur etwa 15 Prozent der Kapazität genützt werden. Er versteht seine Befürwortung aber auch als klare Ansage, dass der Schiffsverkehr in ökologisch vertretbarer Weise genutzt wird. Insbesondere liegt ihm eine Modernisierung der Schiffe und der Infrastruktur am Herzen.
Für den Tiroler Abgeordneten ist klar, dass ein klarer Handlungsbedarf besteht. "Denn wenn man bedenkt, dass dem Gütertransport in den nächsten zehn Jahren eine Zunahme von 150 bis 250 Prozent in Richtung der neuen Mitgliedsländer prognostiziert wird, dann müssen wir jetzt handeln. Weniger an Verkehr bedeutet ein Mehr an Lebensqualität."
NR Mag. Josef Auer zur Absicherung und Verbesserung der Situation der Freiwilligen im Rettungs- u. Notarztwesen (2010-05-31):
Der Radfelder Bürgermeister und SP-Nationalratsabgeordnete Mag. Josef Auer überzeugte sich mit dem Vizepräsidenten des ASB Österreichs, SP-NR Otto Pendl, und der SPÖ-Bürgermeisterin von Wörgl Hedi Wechner beim Arbeiter-Samariter-Bund-Stützpunkt in Kirchbichl von der Arbeit des ASB. Die Situation des Rettungs- und Notarztdienstes - regional und landesweit - stand im Mittelpunkt der Gespräche mit ASB-Tirol GF Gerhard Czappek.
Auer und Wechner waren immer Verfechter von kleiner strukturierten Lösungen in Verbindung mit einem „gesunden Wettbewerb“ und ausdrücklich gegen ein Monopol.
„Wenn es zu einer landesweiten Regelung kommt, so muss diese auf alle Fälle den unersetzbaren und wertvollen Einsatz der vielen Freiwilligen auch in Zukunft absichern“, betont Auer.
Von enormer Bedeutung ist für den Radfelder Bürgermeister schlussendlich, dass nur auf diese Weise auch die Kosten für die Bevölkerung so gering wie möglich gehalten werden können, ohne dass die Qualität der Arbeit leidet.
NR Mag. Josef Auer zur Gedenkveranstaltung zum Nationalsozialismus (2010-05-07)
Der Tiroler SPÖ-Nationalratsabgeordnete Josef Auer sieht in der Gedenkveranstaltung vom 5. Mai gegen Gewalt und Rassismus im Historischen Sitzungssaal des Parlaments einen wichtigen Beitrag gegen das Vergessen der Schreckenstaten des Nationalsozialismus. Diese Abschnitte unserer Vergangenheit vor Augen zu haben und sie nicht im Bereich "Geschichte abzulegen" ist für Auer die wichtigste Voraussetzung gegen Wiederholungstaten.
Umso mehr beeindruckte den Sozialdemokraten die große Anzahl an Jugendlichen, die sich im Vorfeld der Gedenkveranstaltung mit dem Thema intensiv auseinandersetzten. Die "Mühlviertler Hasenjagd", bei der vor 65 Jahren von über 500 Mauthausen-Flüchtlingen nur 11 überlebten, wurde als Ausgangsthema genommen. In Gruppen konnten die Jugendlichen die Wege der Häftlinge nachvollziehen.
"Solche Projekte geben Jugendlichen die Möglichkeit, Geschichte zu erfahren. Wesentlich dabei ist, zu erkennen, dass nur die Demokratie an sich in der Lage ist, vor derartigen politischen Auswüchsen zu schützen", schließt Auer mit der Betonung, "Demokratiebildung" als unabdingbaren Teil der Schulbildung zu sehen.
NR Mag. Josef Auer zur Österreichischen Griechenland-Hilfe als Zeichen der Stärke (2010-05-07)
Mit der Sondersitzung dieser Woche sieht SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Auer den Hilfs-Kurs Österreichs
bestätigt. "Die Situation in Griechenland ist ohnehin schlimm genug. Nicht nur, dass die Stabilität der Eurozone im Vordergrund stehen muss, sondern auch die Verhinderung von spekulativen Attacken ist ein wesentliches Ziel", so Auer, der Österreich in der Verantwortung sieht, seinen Teil für die Euro-Stabilität beizutragen.
"Österreichs Anteil von 858 Millionen Euro für das laufende Jahr 2010 ist im Vergleich zu den insgesamt 45 Milliarden Euro, die
Griechenland heuer als Kredit bekommt, gering aber absolut notwendig und unumgänglich", so der SPÖ-Abgeordnete. "Es muss alles getan werden, um eine Wiederholung der Krise und der Situation wie sie in Griechenland heute stattfindet, zu verhindern", spricht sich Auer für strenge Regeln für Finanzmärkte und gegen Steueroasen aus. "Die Eurostabilität ist für Österreich wichtig, auch oder vor allem auf dem Weg aus der Krise, um mit Nachdruck daran zu arbeiten, dass die Menschen wieder mit Zuversicht in die Zukunft blicken können", so Auer abschließend.
NR Mag. Josef Auer zu Sozialdemokratischen Blickpunkten aus dem Nationalrat (2010-04-23):
Nationalrat beschließt 14-tägiges Rücktrittsrecht bei Krediten
Vor allem jungen Menschen wird das neue Verbraucherkreditgesetz zugute kommen, erläutert der Radfelder Nationalratsabgeordnete Mag. Josef Auer einen wesentlichen Gesetzesbeschluss der Nationalratssitzungen vom 21. und 22. April. „Wenn künftig der Kreditnehmer draufkommt, dass er sich die Rückzahlungen nicht leisten kann, kann er ohne Probleme innerhalb von 14 Tagen vom Vertrag zurück treten“, bringt Auer die Entwicklung für den Kunden auf den Punkt.
Konsumentenschutz bei Konkurs von Reiseveranstaltern
Kommen Konsumenten durch Konkurs des Reiseveranstalters unschuldig dazu, dass sie die gebuchte Pauschalreise nicht antreten können, ist das Geld künftig nicht verloren. „Hier ist der Vorteil der EU deutlich“, weist Auer darauf hin, dass diese Verordnung einen Vorteil der Umsetzung einer EU-Richtlinie in nationalem Recht zeigt.
Deklarierung von Duftstoffen künftig Pflicht
„Vor allem für Allergiker ist dieser Beschluss wichtig, weil in Zukunft Duftstoffe deklariert werden müssen“, führt der Nationalratsabgeordnete die Veränderung im Bereich der Deklarationspflicht aus. Auch „unsichtbare“ Gefahren wie gefährliche Weichmacher waren Teil der Nationalratssitzungen im Hohen Haus. Polyzyklische Wasserstoffe (PAK) sollten künftig nur sehr beschränkt Einsatz finden.
Keine Gleichstellung von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen bei Dienstfreistellung
Trotzdem die Gleichstellung wiederholt auch vom ÖAAB (Österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer Bund) gefordert wurde, konnte im Parlament keine Mehrheit erreicht werden. Durch Ereignisse wie der Luftraumsperre konnten zahlreiche Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen nicht zur Arbeit erscheinen. Nach wie vor ist diese Dienstfreistellung bei vollem Gehalt nur für Angestellte geregelt. Für Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen hängt dies auch künftig vom jeweiligen Kollektivvertrag ab. „Dieser Umstand hätte in dieser Sitzung geändert werden können“, ist der Tiroler Abgeordnete über den Umstand enttäuscht, dass der Regierungspartner nicht von der Notwendig der Änderung zu überzeugen war.
„So wie bei der Budgetkonsolidierung lautet die erste Priorität: Soziale Gerechtigkeit. Die Menschen tragen unser Land und dementsprechend ist zu handeln und das „Gerüst“ dafür in Form der Gesetzgebung zu schaffen“, schließt der Nationalratsabgeordnete und Radfelder Bürgermeister Mag. Josef Auer.
NR Josef Auer zur Berichterstattung über LA Bodners Fahrt im alkoholisierten Zustand
(2010-04-14):
Ich bin weder ein persönlicher Freund von Hannes Bodner, noch sind wir verwandt, noch gehören wir der selben Partei an. Trotzdem empfinde ich die Berichterstattung über sein Fehlverhalten als eine Hetzkampagne, als ein „an den Pranger stellen“.
Außer Zweifel steht sicher, dass Fahren im alkoholisierten Zustand bestraft gehört. Noch dazu, wenn es sich um eine derartig starke Alkoholisierung handelt, wo man froh sein muss, dass niemand zu Schaden gekommen ist. Es stellt sich aber schon die Frage, ob jeder (Wirtschaftstreibender, Arzt, Anwalt, Journalist, Schauspieler, Sänger, Priester, …) sofort nach seinem (1.) Alkoholdelikt auch seine Berufsberechtigung verlieren soll. Oder anders gefragt, für wen soll dies gelten? Nur für Politiker?
Versuche, unliebsame Arbeitnehmer wegen eines Alkoholdeliktes los zu werden, werden mit dieser Art der Diskussion nur noch unterstützt. Das lehne ich als Sozialdemokrat ab! Vielleicht will der Wirtschaftshardliner Bodenseer auch deshalb LA Bodner am Boden sehen? (2 Fliegen auf einen Streich)
Aber: Wird in diesem Fall nicht mit zweierlei Maß gemessen, wenn in einer Zeitungsanalyse festgestellt wird, dass ein Fehlverhalten, das unentschuldbar ist, ganz besonders für Spitzenpolitiker gilt? (Umkehrung von George Orwells "alle sind gleich, aber manche sind gleicher?) Eine zweite Chance sollte jeder Mensch haben dürfen! Wir leben aber in einer Zeit, in der nur nach Schuldigen und Sündenböcken gesucht wird. Dabei wird auch beinhart der Schutz der Privatsphäre ganz bewusst verletzt.
Die Qualität der Politiker und damit der Politik (das heißt die Qualität der Arbeit für die Bevölkerung) wird nicht mit scheinheiligen Schutzargumentationen, parteipolitischen „Macht-Spielen“ und „an den Pranger stellen“ verbessert. Eine Verbesserung wird es nur dann geben, wenn alle Beteiligten (Bevölkerung, Politiker, Medien,…) bereit sind, in einer offenen und ehrlichen Art miteinander umzugehen. Was mit Hannes Bodner derzeit gemacht wird, ist nicht nur eine politische Demontage (eine solche könnte man übrigens auch mit Stil machen), sondern ein Abmontieren des Menschen als Ganzes und seiner gesamten Zukunft. Solche unmenschlichen Methoden lehne ich zutiefst ab.
NR Josef Auer zur Klage der AG Unterlangkampfen gegen GV Buchauer: (2010-03-26)
NR Josef Auer fordert mehr Schutz (Immunität) für GemeindemandatarInnen ansonsten ist die Demokratie in den Keimzellen (Gemeinden) in höchster Gefahr!
Ich fordere von den Landesverantwortlichen eine spürbare Absicherung für GemeindemandatarInnen. Auf Landesebene und Bundesebene sind Abgeordnete durch die Immunität vor solchen "Anschlägen" geschützt. Es braucht auch einen Schutz für Gemeinderäte!
Jeder Gemeindemandatar leistet in die Hand des Bürgermeisters das Gelöbnis in Treue die Rechtsordnung der Republik Österreich zu befolgen und das Wohl der Gemeinde und ihrer Bewohner nach bestem Wissen und Können zu fördern. Für jeden Gemeinderat, der dieses Gelöbnis ernst nimmt (der überwiegende Großteil), ist es also eine Verflichtung, sich für das Wohl der Gemeinde einzusetzen. Genau das hat Mag. Martin Buchauer in vorbildlicher Weise getan!!
Natürlich war M. Buchauer immer wieder auch verunsichert, weil der Druck auf ihn extrem groß war. Es ist ja nicht gerade lustig, wenn einem öffentlich u. a. mit "Watschen" gedroht wird. Als Bezirksvorsitzender der SPÖ des Bezirkes Kufstein habe ich Martin Buchauer immer wieder bestärkt, sich für die Interessen der Gemeinde einzusetzen und sich nicht unterkriegen zu lassen.
Wenn es in Tirol Schule macht, dass unliebsame Gemeindemandatare einfach mundtod gemacht werden, dann wird es bald niemanden mehr geben (außer solche, "die es sich richten"), der sich meist sogar unentgeltlich für ein solches Amt zur Verfügung stellt.
LH Platter ist als Gemeindereferent gefordert, ansonsten verliert er seine Glaubwürdigkeit. LHStv. Toni Steixner hat sie in der Frage der Agrargemeinschaften sowieso schon verloren ist eine Belastung für die Koalition.
Die Klage ist ein weiterer Anschlag auf die Demokratie in den Gemeinden und erinnert frappant an die Ereignisse in den 60er-jahren in Zams. Dort hat sich der SPÖ-Vizebürgermeister Egg verehement und öffentlich gegen das Regulierungsverfahren gewehrt. Egg ist damals zurückgetreten und wurde überdies von der Staatspolizei im Auftrag des damaligen Landeshauptmannes bespitzelt. Zams hat ca. 1200ha Gemeindegut sowie einen lukrativen Schotterabbau verloren.
Es ist schon schlimm, dass sich seit damals nicht viel an diesen Machtstrukturen geändert hat. Trotz TFLG-Novelle und der Abteilung Agrargemeinschaften hat man den Eindruck, dass weiterhin mit allerhöchster Unterstützung (Steixner) "gemauert" wird. Sonst könnte es nicht sein, dass z.B. die Berufung in der Causa Musau ein Jahr beim LAS liegt und keine Entscheidung gefällt wird. Das ist eine demokatiepolitische Schande .
NR Josef Auer zur Initiative von Infrastrukturministerin Doris Bures, mehr Touristen "auf Schiene" zu bringen (2010-03-10)
Erreichbarkeit bei der Wahl der Urlaubsdestination ausschlaggebend
SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Auer spricht sich für die Initiative vonBundesministerin Doris Bures aus, mehr Touristen "auf Schiene" zu bringen. "Für Urlauber und Urlauberinnen ist bei der Wahl der Destination die gute Erreichbarkeit von ausschlaggebender Bedeutung",ist Auer überzeugt, dass viele Autotouristen für die Bahnfahrt zu gewinnen sind. So verbindet Auer die Entscheidung über die Urlaubsdestination mit Anreise- und Abreisezeiten. "Ist vor allem bei der Rückreise mit enormen Staus zu rechnen, kann davon ausgegangen werden, dass dieses Reiseziel nicht mehr in Betracht gezogen wird",
so Auer. Der SPÖ-Abgeordnete ist davon überzeugt, dass der 5-Parteien-Antrag auch Verbesserungen der Anreisemöglichkeiten miteinschließt.
Weiteres Potential sieht Auer im Bereich des Radtourismus. Durch die Mobilität der Radtouristen würden die Aufenthaltslänge und damit die Wertschöpfung gesteigert. "Besonders die Kombination Bahn und Rad stellt eine umwelt- und klimaverträgliche Urlaubsmöglichkeit dar, die vor allem in Zeiten der wiederkehrenden Klimadiskussionen immer interessanter wird", so Auer. Als Mitglied im Tourismusausschuss des Parlaments ist der SPÖ-Abgeordnete von der Ausbaufähigkeit des Radtourismus überzeugt und hält neue Impulse in der Freizeit- und Tourismuswirtschaft zur Steigerung der Bahnreisenden für zukunftsweisend.
NR Josef Auer zur Novelle des Bundesstraßengesetzes (2010-03-10)
Verfahrensbeschleunigung und Einsparungen sind möglich
Einsparungspotential und Beschleunigung der Verfahren von Bundesstraßenbauvorhaben sah SPÖ-Nationalratsabgeordneter Josef Auer am Rande der Nationalratssitzung am 25. 3. als wesentliche Faktoren der Novelle des Bundesstraßengesetzes 1971. Darüber hinaus betonte Auer, dass künftig keine wertsteigernden Flächenumwidmungen nach Kenntnis der Gemeinde über die öffentliche Auflage eines Bundesstraßenbauvorhabens möglich sein werden. "Grundstückspekulationen werden dadurch in Zukunft unterbunden", ist Auer davon überzeugt, dass aus dieser Änderung heraus "wirklich große Beträge frei gemacht werden".
Den Beschleunigungsfaktor sieht Auer darin begründet, dass auf geänderte Umstände zwischen der Genehmigung und der Verkehrsfreigabe eingegangen werden kann, ohne ein Verfahren im Gesamten neu aufrollen zu müssen. Darüber hinaus ist Auer davon überzeugt, dass die viel diskutierte Versammlungsfreiheit in Bezug auf Demonstrationsfreiheit und Sportveranstaltungen durch die Novelle nicht gefährdet sind. "Die Entscheidung, ob eine Veranstaltung stattfindet oder nicht,
entscheidet letztendlich die Bezirkshauptmannschaft und nicht die ASFINAG", so Auer abschließend zur Novelle des Bundesstraßengesetzes.
NR Josef Auer zu "Artenschutz - der volkswirtschaftliche Faktor von Bienen wird unterschätzt (2010-03-10):
Kleinimkerei in Österreich unterstützen
Am Rande der gestrigen Debatte zum internationalen Artenschutz im Parlament unterstrich SPÖ-Nationalratsabgeordneter
Josef Auer die Notwendigkeit, die Honigbiene national und international als konkurrenzlose Erntehelfer zu schützen. 80 Prozent
der Fremdbestäubung gehen auf das "Konto" der Bienen, was einen enormen volkswirtschaftlichen Wert in Milliardenhöhe mit sich bringt. "Damit dieser Kreislauf funktioniert, gilt es die Kleinimker in Österreich zu unterstützen", so Auer, der für den Artenschutz der Bienen die Unterstützung der Kleinimkerei insbesondere "für Sachaufwand und für die Bekämpfung der Varroa- Milbe" voraussetzt.
"Mit einer intakten Natur geht die Artenvielfalt Hand in Hand. Wird dem Bienensterben nicht entgegengewirkt, wird es längerfristig auch schwer sein die intakte Natur mit der Voraussetzung einer Artenvielfalt zu erhalten", betonte Auer, der sich daher dafür ausspricht, Kleinimker bundesweit zu unterstützen.
NR Josef Auer zu Aussagen von VP-Geschäftsführer Rauch zur neuen Mittelschule (2010-01-12):
Herr Rauch, bitte bei der Wahrheit bleiben!
„Schwer enttäuscht“ ist SPÖ-Nationalrat Josef Auer vom Unterländer Politikerkollegen, dem
VP-Geschäftsführer Hannes Rauch aufgrund seiner Äußerungen zu Bildungsministerin Schmied. „Wir im Unterland sind einen ordentlichen Umgang mit der Wahrheit gewohnt, aber Herrn Rauch scheint der völlig abhanden gekommen zu sein. Seine ständigen Verschleierungs-Rauchbomben sind eigentlich eine Zumutung und die Tiroler Bevölkerung hat sich das einfach nicht verdient“, so Auer.
"Dass es momentan zu wenig Mittel für mehr Neue Mittelschulen gibt, liegt ja nicht an der Ministerin Schmied, sondern an der von der ÖVP leider bis jetzt verteidigten Gesetzeslage, der zufolge es nicht mehr als 10% Schulversuche geben darf. Und uns allen ist erinnerlich, wie die Tiroler ÖVP noch vor einem Jahr gegen jede Neue Mittelschule gekämpft hat und sich dabei politisch einfach schwer verschätzt hat! Herr Rauch, bleiben Sie bei der Wahrheit und wirken Sie nach Ihrer 180-Grad-Wende auf ihre ÖVP-BundesparteikollegInnen ein, damit es bald auch in Tirol mehr Neue Mittelschulen gibt – so können Sie wieder etwas glaubwürdiger werden!“, betont Auer sehr bestimmt.
